Aufbau und Inhalte

Theoretische Ausbildung
Die berufsspezifischen theoretischen Kenntnisse werden in der Berufsschule nach den in Deutschland gültigen Lehrplänen vermittelt.  

Folgende Fächer werden unterrichtet:

  • Spezielle Betriebswirtschaftslehre             
  • Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
  • Volkswirtschaftslehre
  • Rechnungswesen/Kosten- und Leistungsrechnung
  • Informatik
  • Wirtschaftsdeutsch
  • Wirtschaftsspanisch
  • Wirtschaftsenglisch


Zusatzqualifikationen:

  • Spanischzertifikat DELE (Diploma de Español como Lengua Extranjera)
  • Englischzertifikat BEC (British English of Commerce - ausgestellt von der University of Cambridge)


Die Schwerpunkte der wirtschaftssprachlichen Fächer sind:

  • Verbesserung von Kommunikationsfähigkeit und –methoden: entscheidend für die Arbeit im Unternehmen, für erfolgreiche Präsentationen und Verhandlungen, für den Umgang mit Kunden, etc.
  • Erlernen von spezifischem Fachvokabular des jeweiligen Berufes
  • Verfassen von Präsentationen, Berichten, Protokollen, Bewerbungsschreiben, etc.
  • Erlernen von Konventionen der schriftlichen Korrespondenz: Geschäftsbriefe, Fax und E-Mails


Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung im Ausbildungsunternehmen erfolgt auf spanischer Sprache nach den folgenden Prinzipien:

  • Vermittlung von Kenntnissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten durch umfassende Information über die Gesamtstruktur und die Funktionsweise des Unternehmens
  • Ausbildung in den verschiedenen Abteilungen des Unternehmens (z.B. Einkauf, Lager, Produktion, Verkauf, Personal, Rechnungswesen, Organisation)
  • Mitarbeit bei ausgewählten Tätigkeiten innerhalb der Abteilungen
  • Im Verlauf der Ausbildung immer weitergehende Übertragung betrieblicher Aufgaben in Eigenverantwortung
  • Praktizieren des kooperativen Verhaltens und Beteiligung an Besprechungen
  • Beteiligung an Führungsfunktionen (z.B. durch Erarbeiten komplexer Problemlösungen und Mitwirkung bei Entscheidungsprozessen)


Prüfungen
Zwischenprüfung   
Nach der ersten Hälfte der Ausbildungszeit findet eine schriftliche Zwischenprüfung statt
      
Abschlussprüfung   
Zum Ende der Ausbildungszeit wird eine schriftliche und mündliche Abschlussprüfung abgelegt.

Die Kompetenz für die Gestaltung und Durchführung der Zwischen- und Abschlussprüfung liegt beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in Berlin sowie bei der Deutschen Handelskammer für Spanien (AHK).
          
Zeugnis und Diplom
Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung und Bestehen der Prüfung der AHK erhält der Absolvent folgende Zeugnisse bzw. Zertifikate:      
            

  • Diplom, auf dem alle Einzelergebnisse und das Gesamtprüfungsergebnis ausgewiesen werden. Das Diplom entspricht dem in Deutschland gültigen Kaufmannsgehilfenbrief     
  • Abschlusszeugnis der Berufsschule ASET     
  • Einfaches oder qualifiziertes Arbeitszeugnis. Letzteres kann auf Verlangen vom Ausbildungsbetrieb ausgestellt werden. Es enthält Angaben über Führung, Leistung und besondere Fähigkeiten.


Weiterbeschäftigung nach der Ausbildung
Der Großteil der ASET-Auszubildenden gehen nach Abschluß der Ausbildung ein Arbeitsverhältnis mit ihrem Ausbildungsunternehmen ein.

Weitere Informationen über die theoretische und praktische Ausbildung sowie über Prüfungen und Abschluss finden Sie im Downloadbereich.

In Zusammenarbeit mit:


www.ahk.es